{"id":19,"date":"2016-11-25T11:32:26","date_gmt":"2016-11-25T10:32:26","guid":{"rendered":"http:\/\/wassergenossenschaft-tragwein.at\/?page_id=19"},"modified":"2024-11-26T10:13:57","modified_gmt":"2024-11-26T09:13:57","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wassergenossenschaft-tragwein.at\/cms\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0&#8211; 1901 &#8211;<\/strong><br \/>\nEin Freudenfest f\u00fcr die Marktbewohner Tragweins war sicherlich der 14.12.1901, als das erste Leitungswasser aus der \u201eLugendorferquelle\u201c im Ort ankam. Dort pl\u00e4tscherte es in drei offene Beh\u00e4lter (sogenannte Wasserkar), wovon sich eines im Bereich Baumgartner\/Spitzl, eines vor der Kirche und eines am unteren Marktplatz befand.<br \/>\nDas Wasserkar war ein beliebter Treffpunkt der B\u00fcrgerinnen Tragweins, wenn sie das n\u00f6tige Wasser f\u00fcr den Haushalt holten; Hausanschl\u00fcsse gab es zu dieser Zeit noch nicht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8211; 1938 &#8211;<\/strong><br \/>\nBis 1.10.1938 lag die Wasserversorgung unseres Ortes in den H\u00e4nden der Marktkommune.<br \/>\nMit diesem Datum wurde die Kommune aufgel\u00f6st und unter Federf\u00fchrung des Kaufmannes Franz Sommerhuber die Gr\u00fcndung einer Wassergenossenschaft in die Wege geleitet.<br \/>\nDazu wurde ein Projekt zwecks Bau einer neuen Druckleitung von der Lugendorfer-Quelle nach Tragwein sowie zur Errichtung eines Hochbeh\u00e4lters beim Wolfihofer und zur Herstellung von Hausanschl\u00fcssen f\u00fcr die Genossenschaftsmitglieder eingereicht.<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8211; 1939 &#8211;<\/strong><br \/>\nMit Bescheid vom 6.5.1939 der Landeshauptmannschaft Oberdonau (heute Amt der O\u00d6 Landesregierung) wurde dieses Projekt bewilligt und die Gr\u00fcndung unserer heutigen Wasser-genossenschaft genehmigt. Weiters wurde uns mit diesem Bescheid die Rechtspers\u00f6nlichkeit als K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechtes zuerkannt.<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8211; 1940 &#8211;<\/strong><br \/>\nBereits im Mai 1940 konnte die neue Anlage in Betrieb genommen werden. Die Freude bei den 80 Mitgliedern war gro\u00df, als sich das Wassertragen endlich aufh\u00f6rte und das wertvolle Nass im Haus aus den H\u00e4hnen floss.<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8211; 1948 &#8211;<\/strong><br \/>\nMit der einsetzenden Baut\u00e4tigkeit nach dem Krieg, dem Einbau von Sp\u00fclklosetten und B\u00e4dern begann auch der Wasserverbrauch sp\u00fcrbar zu steigen und die 40 Minutenliter aus der Lugendorferquelle alleine reichten schon bald nicht mehr aus.<br \/>\nSo wurden 1948 weitere 40 l\/min aus dem Quellgebiet \u201eSchinnerl\u201c und 1965 bzw. 1971 zusammen nochmals 70 l\/min aus dem Quellgebiet \u201eNarhamer\u201c erschlossen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8211; 1977 bis 1979 &#8211;<\/strong><br \/>\nDoch bereits Mitte der 70er-Jahre musste man sich infolge der stark steigenden Siedlungst\u00e4tigkeit erneut auf Wassersuche begeben. Gefunden wurden schlie\u00dflich 70 l\/min im \u201eWolfihofergraben\u201c, die jedoch im Gegensatz zum bisherigen Vorkommen zum Hochbeh\u00e4lter hochgepumpt werden mussten. Dieser Umstand erforderte die Errichtung des sogenannten Tiefbeh\u00e4lters samt einer Pumpstation, welche im Mai 1980 in Betrieb ging.<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8211; 1982 bis 1984 &#8211;<\/strong><br \/>\nIn weiterer Folge platzte dann der 80m\u00b3 fassende Hochbeh\u00e4lter aus dem Jahre 1939 aus allen N\u00e4hten und so wurde 1982 das bisher gr\u00f6\u00dfte Bauprojekt in der Geschichte der Wassergenossenschaft Tragwein in Angriff genommen \u2013 der Bau eines zus\u00e4tzlichen Hochbeh\u00e4lters (280 m\u00b3) mit Ents\u00e4uerungsanlage und neuem Wasserhaus.<br \/>\nSeither verf\u00fcgt die Wassergenossenschaft \u00fcber ein Speichervolumen von 410 m\u00b3 (einschlie\u00dflich Tiefbeh\u00e4lter).<\/p>\n<p><strong>\u00a0&#8211; 1996\u00a0bis 2016\u00a0&#8211;<\/strong><br \/>\n1996 wurde der \u201eSchinnerl-Tiefbrunnen 1\u201c mit 85 l\/min, 2001 der \u201eKleinwimmer-Tiefbrunnen\u201c mit 140 l\/min und 2016 der &#8222;Schinnerl-Tiefbrunnen 2&#8220; mit 90 l\/min\u00a0erschlossen.<br \/>\nSomit betr\u00e4gt das unseren Mitgliedern zur Verf\u00fcgung stehende Trink- und Nutzwasserangebot 670 m\u00b3 pro Tag. Dem gegen\u00fcber steht ein Durchschnittsverbrauch von rd. 275 m\u00b3\/Tag und ein absoluter Spitzenverbrauch von 614 m\u00b3 eines einzelnen Tages im Fr\u00fchjahr 2007.<\/p>\n<p><strong>&#8211;<\/strong><strong>2019 &#8211;<\/strong><br \/>\nveranstalteten wir aufgrund unseres 80-j\u00e4hrigen Bestandsjubil\u00e4ums einen \u201eTag der offenen T\u00fcr\u201c f\u00fcr alle Mitglieder und Wasserinteressierte an dem die Besichtigung des neuen B\u00fcros im Markt 6a\/2 (Landl) sowie des Hochbeh\u00e4lters beim \u201eWolfihofer\u201c m\u00f6glich war. Ein kurzer Spaziergang zum Tiefbeh\u00e4lter im \u201eWolfihofergraben\u201c war eine tolle Gelegenheit unser gutes Trinkwasser vom Ursprung bis ins Versorgungsnetz mitverfolgen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr das leibliche Wohl beim Hochbeh\u00e4lter war gesorgt.<\/p>\n<p><strong>-2020 &#8211;<\/strong><br \/>\nAnschaffung und Einbau einer UV-Desinfektionsanlage<\/p>\n<p><strong>-2021 &#8211;<\/strong><br \/>\nSanierung der Narhamer-Quelle<\/p>\n<p><strong>-2022\/2023 &#8211;<\/strong><br \/>\nStra\u00dfenbau zum Hochbeh\u00e4lter<\/p>\n<p><strong>-2023\/2024 &#8211;<\/strong><br \/>\nUmr\u00fcstung auf Funkwasserz\u00e4hler<\/p>\n<p><strong>-2024 &#8211;<\/strong><br \/>\nAnpassung unserer 4 Schutzgebiete<\/p>\n<p><strong>-2024 &#8211;<\/strong><br \/>\nErneuerung unseres Fr\u00fchwarnsystems im Hochbeh\u00e4lter und Einbau von Wasserstandz\u00e4hler in unsere 3 Tiefbrunnen<\/p>\n<h2><\/h2>\n<h2>Bisherige Obm\u00e4nner:<\/h2>\n<p><strong>Franz Sommerhuber<\/strong>, Markt 31 (1938 bis 1946)<br \/>\n<strong>Alois Wolfinger<\/strong>, Erdleitenerstra\u00dfe 6 (1946 bis 1950)<br \/>\n<strong>Josef Rockenschaub<\/strong>, Markt 12 (1950 bis 1955 und 1957 bis 1961)<br \/>\n<strong>Karl Friedinger<\/strong>, Markt 36 (1955 bis 1957)<br \/>\n<strong>Franz Strohmaier<\/strong>, Markt 22 (1961 bis 1970)<br \/>\n<strong>Alois Landl<\/strong>, Markt 6 (1971 bis 1991)<br \/>\n<strong>Karl Moser<\/strong>, Neum\u00fchlstra\u00dfe 57 (1991 bis 2021)<br \/>\n<strong>Wolfgang Altzinger<\/strong>, Bergmannsstrasse 2 (seit 2021)<\/p>\n<h2>Der Vorstand besteht aktuell aus folgenden Mitgliedern:<\/h2>\n<p><strong>Wolfgang Altzinger<\/strong>, Bergmansstrasse 2 (Obmann)<br \/>\n<strong>DI Manfred Eder<\/strong>, Sonnwendstra\u00dfe 15 (Obmann-Stellvertreter)<br \/>\n<strong>Ing. Klaus Mittmannsgruber<\/strong>, Stieglweg 50<br \/>\n<strong>Ulrike Schartm\u00fcller<\/strong>, Im Schmidgarten 8 (Kassierin)<br \/>\n<strong>Johann Mayrw\u00f6ger<\/strong>, Lugendorf 27 (Wasserwart)<br \/>\n<strong>Reinhard Altzinger<\/strong>, Stieglweg 29<br \/>\n<strong>Andreas Klambauer<\/strong>, Schulstra\u00dfe 2<br \/>\n<strong>B\u00fcrgermeister Josef Naderer<\/strong>, Lugendorf 35<br \/>\n<strong>Thomas Reithmayr<\/strong>, Bergmannsstra\u00dfe 4<br \/>\n<strong>Christian Aumayr<\/strong>, Lugendorf 26<br \/>\n<strong>Martina Kammerer<\/strong>, Zeller Stra\u00dfe 15 (Schriftf\u00fchrerin)<br \/>\n<strong>Christina Gattringer<\/strong>, Sonnenhang 4<br \/>\n<strong>Paul Mayr<\/strong>, Weberstra\u00dfe 18<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a0&#8211; 1901 &#8211; Ein Freudenfest f\u00fcr die Marktbewohner Tragweins war sicherlich der 14.12.1901, als das erste Leitungswasser aus der \u201eLugendorferquelle\u201c im Ort ankam. Dort pl\u00e4tscherte es in drei offene Beh\u00e4lter (sogenannte Wasserkar), wovon sich eines im Bereich Baumgartner\/Spitzl, eines vor der Kirche und eines am unteren Marktplatz befand. 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